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DKU der HAIWAY TIGER und die pinken Engel!

05.12.2006 | 16.25 von nico

Da es sich bei dem Gig in Übach Palenberg am 2.12 um einige
Kilometer mehr handelte als sonst, musste auf jeden Fall ne fette
bequeme Karre am Start, und die stand dann auch schon um 13 Uhr
abholbereit in Oberhausen. Ach was haben sie sich auf diesen
Moment gefreut! Endlich mal alle zusammen in einem Auto zum
Gig fahren, um die netten Stunden gemeinsam zu kuscheln.
Bei der besagten Karre, handelte es sich jedoch nicht um eine
Trabantstretchlimo, sondern um den sagenumwobenen HAIWAY TIGER,
der über einen Fernseher und einer Playstation 2 verfug, ach ja
und 9 Sitzplätze und 3 Schlafplätze. Als dann der HAIWAY TIGER
in den Händen des Autofahrers Simon F. ordentlich zum Proberaum
getreten wurde, mussten die Amps und das Schlagzeug noch eingeräumt,
fliegender Fahrerwechsel mit Jan C. durchgeführt werden, und es konnte
losgehen, ach ne´ erstmal nach Mäckes die Wampe vollhauen.
„Jez aber flott, sons komm woh zu spät“, schrie einer der Jungs und schon gings los.
Sebastian, dem das Wasser im Mund zusammen lief, schmiss erstmal ne
DVD rein und sah sich einen brutalen Film namens „The Crow“ an,
jedoch mit einer Lautstärke wie man sie nur aus der Disco kennt.
Durch die Lautstärke konnte Jan der Fahrer, das Wort der netten
englischen Dame im Handschuhfach, die den Weg nach Übach
Palenberg aus dem Kopf raus beschreiben konnte, nicht verstehen.
Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt gegen 17:16 angekommen, wurde
schon mal die Lage gecheckt und alle hatten wieder Bock abzurocken.
Das einzige Problem war das nur alle Einwohner aus Übach Palenberg
erschienen. Als es dann nach EMMA6 hieß, ab auf die Bühne, waren
immer noch alle Übach Palenberger, also 13 am Start, und haben alles
gegeben. Natürlich haben die KUs auch wieder alles gegeben und alles
zerrockt. Zuletzt waren dann noch die pinken Engel, also LILI dran, die dann
noch eine Menge von Fans mitbrachten, somit befanden sich nun 17
Menschen im Raum. Nach dem alles vorbei war, mussten die Fette,
die in der Zwischenzeit verbrannt wurden, wieder aufgetankt werden
mit ein paar ranzigen Oldtimer Pommes. Verlassen vom Durchfall
ging es dann wieder in Richtung Heimat, jedoch mit dem Roadie
Simon F., der wieder in die Pedale trat wie ein Heinz Harald Frenzen,
während Dirk K. und Nico A. es sich bequem auf dem Bett machten.
Alle zu Hause abgeliefert musste nur noch der TIGER abgegeben
werden. Schade den hätten ´se wohl gerne behalten!

Eure KUs


3x DKU oder, wo Licht ist, ist auch Schatten...

18.10.2006 | 01.00 von jan

Üüüübel, was für ein Wochenende. Drei Auftritte, da kommt man ja nicht mehr hinterher. Also schreib ich einfach mal was für alle zusammen...
Wir haben uns sehr gefreut, dass Ihr bei unserem Unplugged-Auftritt zusammen mit BLIK aus Düsseldorf im Gdanska soooo zahlreich erschienen seid. Was für ein toller Gig! Super Atmosphäre! Das verdanken wir natürlich in erster Linie den anwesenden Fans, unser Beitrag zum Gelingen eines
solchen Abends ist ja vergleichsweise gering ;-) Wir sind ja
schließlich auch nur zu fünft (+Frauke).
Jedenfalls hat das so richtig Spaß gemacht, obwohl wir nicht das leckere Essen im Gdanska à la carte geniessen durften. Und dass wahllos auf die Bühne gezerrte Fans auch noch textsicher das Mikrofon übernehmen, ist auch nicht alltäglich. Da wir vorhaben, erstmal mit den Unplugged Gigs zu pausieren, um mehr Energie in the real thing stecken zu können, war das ein gelungener offizieller Abschluss. (Ein Nachzügler kommt ja noch auf uns zu:
Der 21.10. in Duisburg.)

Ziemlich frostig, wie es im Gästebuch bereits zu lesen war, aber dafür laut und in voller Länge waren wir am Abend darauf bei einer kultürlichen Veranstaltung auf der Burg Vondern in Oberhausen zu hören - beim bestimmt letzten Openair der Saison! Da musste man entweder trinken oder rocken, um nicht zu frieren. Für eine von beiden Strategien haben sich dann glücklicherweise auch alle Besucher vom Dreikäsehoch bis zum kulturinteressierten Rentner entschieden, so dass dann doch so richtig was los war! Und eine neue Erfahrung war für mich auch die beeindruckende Raffinesse eines Fans, der sich zuerst ganz dezent unsere Setliste unter den Nagel gerissen hat, um am Ende des Konzerts knallhart die letzten beiden, bis dato nicht gespielten Titel unseres Programms einzuforden. Aber wir wären nicht Die Kaum Unglaublichen, wenn wir uns da lange bitten lassen würden. Ist ja schließlich ein Kompliment...!

Am Samstag wurde die Treue unserer Fans dann so richtig auf die harte Probe
gestellt: Beim weltweiten Bandwettbewerb Global Battle of the Bands spielten DKU im Con-sum in Düsseldorf, was erstens ein lange Anfahrt bedeutete sowie weitere Entbehrungen, wie die Tatsache, dass wir nur zwei Songs spielen durften oder dass 13 weitere Bands versuchten, uns in Grund und Boden zu spielen. Wir hatten jedenfalls das Glück, durch die Verlosung der Spielzeiten gut platziert in der Mitte des Abends zu landen. Nach einiger Warterei und nervösem 10-fachem Nachstimmen waren wir dann auch
dran - Vollgas! - Das macht vielleicht Spaß, Boah Ey! - und dann wars
auch schon wieder vorbei, bevor wir es richtig realisiert haben. Nach weiteren drei Stunden Warten und Trinken war es dann an der Zeit, ein Resümee zu ziehen. Wir haben gewonnen und dürfen an der nationalen Runde des GBOB in Köln teilnehmen! Außerdem musste ich feststellen, dass jemand, der sich bisher noch nicht bei mir gemeldet hat, meinen Bass mitgenommen hat, was ich sehr schade finde.

Vielleicht liegt ja ein Versehen vor, und der ehrliche Finder meldet sich bei mir - mein Visitenkarte befindet sich schließlich in der Tasche. Naja.
Sonst müssen wir eben in Köln und danach in London auch noch gewinnen, dann kann ich mir einen neuen Bass leisten. Und vorerst werde ich meinen alten Warwick Dolphin schwingen, so dass kein Gig ausfallen muss!

Danke an alle Fans, Freunde und Kollegen, die uns an diesem Wochende unterstützt haben!


Jan und die anderen Kaum Unglaublichen

DER TRAUM VON DER MASSENHYSTERIE von Kirk

25.09.2006 | 02.49 von kirk

So Freunde. Bevor ich es noch weiter verschiebe, hier kurz meine Impressionen zum Gig in der OPEN AIREA am Trendsportpark in Oberhausen am 09.09.2006!

Noch Endorphingestärkt vom brachiösen Gig am Abend zuvor in Lippstadt, und „Dirty ol´ man“ von den Three Degrees im Ohr, brut ich mir nach dem Erwachen erst mal ein Ei.
Das war schon mal gut!
Danach ab auf den Balkon, und erst einmal die Sonne auf Brust und Fuß scheinen lassen. Auch sehr Prima!
Der Tag bzw. der Abend konnte kommen!
Bei dem Gedanken an die MASSIV durchgezogene Werbearbeit seitens diverser Oberhausener Veranstalter für den anstehenden Abend, welche sicherlich TAUSENDE Besucher herbeilocken würde, war mir plötzlich ganz mulmig, und mein großer Zeh zitterte!
Würde das der größte Gig des UNIVERSUMS werden?
Ich beruhigte mein plötzlich nervöses Gemüt mit ein paar Erdnüssen und einem Malzbier.
Kein Grund zur Aufregung, wird schon schief gehen!
Das Telefon! Wieder dieses Zittern im dicken Onkel! Ach, war doch nur irgendein hochseriöses Call-Center, das mich nach meiner allgemeinen wirtschaftlichen Lage, und meiner Zufriedenheit mit dem Fernsehprogramm ausfragen wollte.
Ich legte also, nicht ohne zu sagen:“…ihr habt sie wohl nicht mehr alle! Heute ist Samstag! Wo habt ihr Heinis überhaupt meine Nummer her? Auf NIMMERWIEDERHÖREN!“, wieder auf.
Hm. Ein kurzer Blick auf meine Taschenuhr verriet: Zeit zu gehen! Und zwar nicht irgendwo hin, sondern ab zur Bushaltestelle, das ausgefeilte Oberhausener Nahverkehrsnetz genutzt, und Zack-Zack zum Trendsportpark Oberhausen, den heute wohl wütenden MOLOCH aus Menschenmassen, welcher die Performance der KAUM UNGLAUBLICHEN, brodelnd erwartete!
Während der Busreise schmiedete ich schon Pläne, wie ich wohlbehalten und sicher den Weg von der Bushaltestelle „SCHLOSS OBERHAUSEN“ bis zum OPEN AIREA Trendsportpark, also ca. 600m, bestreiten sollte, ohne körperliche Blessuren, verursacht durch die tobende Menschenmenge, welche in meinen Gedanken schon das ganze Oberhausener Zentrum überschwemmt haben musste, davon zu tragen…
Jetzt bibberten schon beide Onkels…
Keine Chance! Ich musste da durch!
FURCHTSAM und mit geschlossenen Augen erwartete ich die Durchsage des Linienbus-Tapes: “SCHLOSS OBERHAUSEN“, und stieg aus.
Als ich dann auf dem Gehsteig meine Augen wieder aufklappte, bin ich fast aus meinen Flip-Flops gefallen!
Kein Mensch! Nix los. Niemand! Ich vergewisserte mich noch mal bei einem kleinen Jungen, der auf seinem PUKY-Fahrrad mit Stützrädern den Berg herunter gefahren kam, ob das hier der bekannte KAISERGARTEN sei.
Er sagte nur „Ja“, fuhr mir über den Zeh, und war weg.
Wo zur Hölle waren die ganzen Menschen?
Vielleicht war das auch der falsche Tag, und ich war völlig auf dem falschen Dampfer…
Aber nein!
Da hinten hing etwas am Baum, das mich an die alten Schmierzettel an meinem Kühlschrank, die ich immer mit so lustigen Magneten mit Fruchtgesichtern dranhefte, erinnerte.
Es war ein mit EDDING 500 handgeschriebenes Hinweisschild mit einem schrägen Pfeil drauf, der nach rechts zeigte. Drunter stand: „OPpNArierAA“, oder so ähnlich.
Wer hatte das denn hier hin gehängt?
Sicher ein alkoholisierter Festivalbesucher, der seinen Freunden, die eine weite Reise hinter sich hatten, den Weg weisen wollte.
Na ja, ich ging dann also auch NACH RECHTS…
Ich wusste so langsam nicht mehr wohin mit meiner Verwirrung, und bevor ich mich versah, stand ich vor einem meterhoch eingezäunten Gelände, vor dem 7 AUTOS parkten.
Komisch... 5 davon gehörten zu den anderen DKU Jungs. Die zwei anderen Fahrzeuge hatten ebenfalls Oberhausener Kennzeichen.
Das konnte doch nicht sein! Da war SABOTAGE im Spiel! Wo waren denn die ungeheuerlichen MENSCHENMASSEN?
Sollte es etwa wirklich so sein, das hier ungefähr null-komma-nix los war?
Noch bevor ich weitere Gedanken formulieren konnte, zerrte mich eine raue, knarrige Männerstimme, welche ich schon einmal aus der BÄRENSTUBE, einer alten Meidericher Säuferkneipe bei mir um die Ecke zu hören glaubte, aus den Selbigen:
„EY! BISSE´ EINOR VON DIE UNGLAUBLICHEN, ODOR WATT?“
Es war einer der Männer die dort am Eingangsportal in einem Verschlag saßen, und den Besuchern gelbe Bändchen gegen Bargeld um die Handgelenke schnürten.
Perplex wie ich war, antwortete ich nicht, sondern nickte nur, hielt meinen rechten Arm in Richtung des unrasierten Typen, nicht ohne einen verstohlenen Blick in Richtung der „STREETSOCCER/STREETHOCKEY-AKTIONSFLÄCHE“ zu werfen, auf der wir, DIE KAUM UNGLAUBLICHEN heute spielen sollten.
Es donnerte auch schon ein wenig DUMPF aus dieser Richtung. So wie es eben immer DONNERT wenn man sich auf einem Festival einer FREILICHTBÜHNE aus der Entfernung nähert.
Alle meine ILLUSIONEN waren dahin!
Da standen sie nun. 50 Mann verteilt über eine Fläche von 2000 QUADRATMETERN, in verschiedene Richtungen schauend.
Das war also der Riesen Menschenauflauf…
Auf der Bühne sah ich vier Mädchen, die so aussahen, wie diese EMILIES, die immer auf den Handtaschen drauf sind, aus Leibeskräften herumspringen.
Stark!
Na denn, nun war ich also hier, konnte nicht mehr zurück, und lief dann also an den aufwändigen BANDENWERBUNGEN entlang in Richtung Bühne, in der Hoffnung Backstage auf die Jungs zu treffen.
Die waren auch alle schon da, und waren schon DABEI das Equipment auszuladen.
Die sahen eigentlich alle voll zufrieden aus, begrüßten mich schön und fragten:
“HASSE´ SCHON BOCK? WIR SIND GLEICH DRAN! GEIL ODER?“
Ich antwortete aus dem Unterbewusstsein: „Ja klar! Auf jeden Fall“ und nahm auch schon eine der SAUSCHWEREN Gitarrenlautsprecher an, die man mir zum auf die BÜHNE schleppen reichte.
An dieser Stelle verschwimmen ZEIT und RAUM, und das Nächste, an das ich mich erinnere, ist, dass wir auf der BÜHNE stehen, und ich auf einmal eine Gitarre um den HALS geschnallt habe. Simon spielt das Intro zu unserem Song GARNICHTMALSOGUT.
Unten, vor der Bühne stehen auf einmal richtig viele DKU Fans mit unseren T-Shirts, die wie VERRÜCKT an der Absperrung rütteln und „BASTIIIIIIII!!“ schreien.
Meinen pawlowschen Reflexen folgend, spiele auch ich meine PARTS in den nun folgenden SONGS und merke, dass sich wieder das GEILE Gefühl vom Vorabend einstellt.
So haben schließlich die TREUEN DKU FANS dafür gesorgt, dass ich aus meinen kranken Träumen erwache, und nun weiß, wofür wir das Ganze eigentlich tun:

Wir tun es FÜR EUCH!

KEEP ON ROCKIN´ und

Bis bald
Eure DKU



Sebastians Nachtrag zum Gig in LIPPSTADT

25.09.2006 | 00.24 von sebastian

Die kaum Unglaublichen und die Lippstädter(eine gute Kombi)!

als ich, Sebastian morgens früh(6:00)total zerstört zu meiner Arbeitsstelle fuhr, hatte ich noch keine Ahnung, was für ein denkwürdiger Tag vor mir, DKU und der gesamten Menschheit liegen würde.

Ich bin Altenpfleger von Beruf, und gerade an jenem Tag fiel mir die Arbeit nicht gerade leicht.
Der süßliche Geruch von Urin lag in der Luft, ein paar Demente sangen längst vergessene Lieder, und die Stationsschwester schiss mich zusammen, weil ich wieder mal Herrn H. auf der Bettpfanne vergessen hatte, und er wegen dieser Nachlässigkeit einen Dekubitus entwickelte ( UPS! Pflegefehler meinerseits).

Als die Stationsuhr Einse Schlug, machte ich mich auf leisen Sohlen auf den Weg zur Bushaltestelle, und zum vereinbarten Treffpunkt (Araltanke Mühleimerstrasse), wo mich meine Bandkumpanen aufs Herzlichste mit den Worten: "wo bleibst du eigentlich du Penner?“, und „scheiße siehst du auch aus!" begrüßten.

Jetzt fehlte nur noch die Feinheit (Nico A), mit seinem Matchbox Auto, und die Reise nach Lippstadt konnte beginnen. (Du Simon ...wie lange noch?).
Ich bin dann doch in Nicos Auto mitgefahren, und recht schnell eingeschlafen, und als ich wieder wach wurde standen wir in Dortmund im Stau und Nico war total angepisst (Nico wie lange noch?...Halt deine Fresse du Wixoh.........!).
Super Super Super...
Wir sind in Lippstadt und treffen auf die Bands, mit denen wir den heutigen Abend bestreiten sollten.

Band 1.: (wie war nomma´ der Name?)Die Gitarristin sah aus wie die Freundin von Spiderman in dem Film...

Band 2.: DKU

Band 3.: Adore

Der Zuschauerandrang war beträchtlich, und wir hatten alle einen riesigen Spaß.
Mann muss sich dat ma´ vorstellen, wir kommen in diese fremde Stadt, wo uns keiner kennt, und gehen mit Liebe im Herzen und einer prall gefüllten Mörtschkasse nach Hause zurück (Mörtschkasse = Da wo euer Geld landet, wenn ihr T-Shirts oder CD´s von uns kauft) Dat machen wir doch gerne noch ma´!

bis bald
Euer Sebastian von den kaum UngLAUBichen

Die Betonung liegt auf "laub" weil der Herbst kommt!